Stein

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Neben Wasser und Holz war der Stein immer eine wichtige Ressource für das Calancatal.

Die Steinbrüche von Arvigo

Seit mehr als 100 Jahren wird in Arvigo Gneis abgebaut. Er wird für Bauten, Infrastrukturen, im Gartenbau, für Tische sowie für Aussen- und Innenverkleidungen verwendet. Der Gneis ist weitherum bekannt und wird exportiert. Der vom Familienunternehmen Alfredo Polti SA betriebene Gneis Abbau ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Tal. Gegenwärtig arbeiten über dreissig Personen im Steinbruch, wo jährlich rund 20'000 m3 Stein verarbeitet werden.

cave arvigo2

Speckstein

Der Abbau und die Verarbeitung von Speckstein oder Lavez hatte im Calancatal und im angrenzenden Misox während Jahrhunderten wirtschaftliche Bedeutung. Die grösste Abbaustätte im Calancatal lag auf über 2300 m ü. M bei Marscia d’Aion. Der Speckstein besteht mineralogisch aus Talk, Chlorit und Magnesit und eignet sich hervorragend zur Herstellung von Kochgeschirr und Öfen.

Schalensteine

Eine weitere Besonderheit des Parco Val Calanca ist das Vorhandensein von eingravierten Felsblöcken, die ein wertvolles Zeugnis der prähistorischen alpinen Felskunst darstellen und daher von großer historischer, kultureller und archäologischer Bedeutung sind. Im nördlichsten Teil des Val Calanca, auf dem Gemeindegebiet von Mesocco, kann man einige dieser jahrhundertealten Spuren beobachten, die der Mensch hinterlassen hat. Von großem Interesse ist der als Sass de la Scritüra bekannte Schalenstein (auch als Ortsname auf der Landeskarte 1:25'000 eingezeichnet) mit seinen Gravuren aus den Jahren 1802 bis 1987, sowie der "Sprügh", ein grosser Felsblock, unter dem Hirten (vor allem aus Bergamo) Schutz fanden und sich ausruhen konnten. Die Transhumanz der Schafe aus Bergamo dauerte bis 1914 und wurde wegen einer schweren Krankheit des Viehs unterbrochen. Danach arbeiteten die Hirten aus Bergamo, die eine starke Bindung zum Gebiet aufgebaut hatten, weiterhin saisonal mit den Herden anderer Leute *.

* Aus "Pastori - La pastorizia bergamasca e il vocabolario Gaì" di A. Carissoni, in F. Binda "Il Sass de la Scritüra" in Val Calanca, Quaderni grigionitaliani 80 (2011).

sass de la scritüra

 

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